Kleiner Kreuzer „SMS Emden“

Das Modell wurde nach Bauplan, im Maßstab 1:100 gebaut.

Seiner Majestät Schiff, Kleiner Kreuzer „S.M.S. EMDEN“.
Die „S.M.S. EMDEN“ verließ am 26.05.1908 die kaiserliche Werft in Danzig mit 3650 Tonnen Wasserverdrängung. Unter der Führung ihres ritterlichen Kommandanten, des Fregattenkapitäns Karl von Müller, erlangte S.M.S. Emden weltweite Berühmtheit. Mit erstaunlicher Kühnheit ging Kapitän von Müller mit dem Schiff mitten in den Brennpunkt englischer Interessensphären im Indischen Ozean, er durchkreuzte den Golf von Bengalen, umschiffte Ceylon, beschoss Madras und versenkte auf der Reede von Penang den russischen Kreuzer Schemtschug.
Während dieser Zeit führte er ununterbrochen mit größtem Erfolge Handelskrieg. Dann stieß er gegen die britische Funkenstation auf den Cocosinseln vor und traf hier in einem ähnlichen Missgeschick wie Graf Spee bei den Falklandinseln mit einer erheblich überlegenen feindlichen Streitmacht, dem Kreuzer Sydney, zusammen. 

Stapellauf/Bauwerft:   26.05.1908/Blohm & Voss, Hamburg (Deutschland)

Schiffsart und -Klasse:

Kleiner Kreuzer
Typschiff: Dresden
Schwesterschiffe: Dresten 
Besatzung:  361 Mann
Technische Angaben: Gewicht voll ausgerüstet: 4.268 t
Länge über alles: 118,30 m; Breite: 13,50 m; Tiefgang: 5,53 m
Antrieb: 2 stehende 3 Zyl. 3 fach Expansionsmaschinen, 12 Marine-Kessel, 2 Wellen
Geschw.: 24 kn
Fahrbereich: 3.760 sm bei 12 kn
Bewaffnung: 10 105 mm Sk. L/40 (10×1);
8 52 mm Sk. L/55 (8×1);
2 45 mm Torpedorohre (unterwasser, 2xSeiten),
5 Torpedos
Kommandanten: 07.1909 bis 09.1909 FK. Engels;
04.1910 bis 11.1911 FK/KzS. Vollerthun;
11.1911 bis 05.1913 FK/KzS. v. Restorff;
05.1913 bis 11.1914 FK/KzS. Karl Müller.
Endschicksal: 10.07.1909 zur Flotte, ab 1910 Auslandsdienst.
Am 09.11.1914 um 11.20 Uhr bei den Cocos-Inseln (11°50S/96°49O) auf Strand
gesetzt, nach Artilleriegefecht mit dem brit. Kreuzer Sydney, 133 Tote.
Reste noch 1963 vorhanden. 
Nach heldenhafter, aber aussichtsloser Verteidigung unterlag S.M.S. Emden den stärkeren Waffen.
Fühlbarer fast als der ungeheure materielle Schaden, den die Emden bewirkte, war die moralische Schädigung des britischen Ansehens in den malaiischen und indischen Ländern. Es wird berichtet, dass Eingeborene noch heute nicht selten ihren Kindern den Namen Emden geben und dass das Wort Emden in die Sprache der Singhalesen mit der Bedeutung „unüberwindlich“ oder „verwegen“ dauernden Eingang gefunden hat. Das Landungskorps der Emden, das bei dem Gefecht der Kriegsschiffe zurückgeblieben war, setzte mit dem Schoner Ayesha nach Sumatra über und erreichte später unter außerordentlichen Schwierigkeiten mit dem deutschen Dampfer Choising die arabische Küste und von dort aus über Konstantinopel (Istanbul) die Heimat.

„Der Schrecken Englands“ – S.M.S. Kreuzer Emden vernichtete im indischen Ozean eine größere Anzahl englischer Dampfer. „
Die „EMDEN“ fand ihr Ende am 09.11.1914 nach einem Gefecht mit dem artilleristisch stark überlegenen britischen Kreuzer „SYDNEY“ bei den Cocos-Inseln und wurde dort auf Land gesetzt. 134 Tote sind zu beklagen
Daten zum Modell: Länge 118cm/ Breite 13,5 cm/ Gewicht ca. 4 kg
Erbauer: Karl-Heinz Röhrig