Hochseeschlepper Caribic

Modell im Mastab 1:50

Welche Wichtigkeit starke Bergungsschlepper bei der Hilfeleistung für Havaristen haben, haben die letzten Katastrophen auf See gezeigt. Viele starke Verschmutzungen der Umwelt hätten vermieden werden können, wenn rechtzeitig Bergungsschlepper vor Ort gewesen wären, die die Havaristen von der Küste wegschleppen können. Leider werden diese Schiffe in vielen Seegebieten immer weniger, so dass Nachrichtenbilder von Schiffsunglücken vor unseren Küsten wohl eher häufiger als seltener werden.
Der Bergungsschlepper „Caribic“ wurde von der Bremerhavener Schiffswerft Sieghold unter der Bau-Nummer 176 gebaut und Anfang 1978 von der bekannten Hamburger Bugsier-Reederei und Bergungs-AG in Dienst gestellt. Das Schiff wurde weltweit für Bergungsaufgaben eingesetzt und lag außerhalb dieser Einsätze im Hafen von La Coruña in Spanien. Mit einer Maschinenleistung von zweimal 3.000 PS erreichte die „Caribic“ einen Pfahlzug von 86 t und eine Geschwindigkeit, natürlich ohne Last, von 16 Knoten. Das 999 BRT große Schiff wurde durch zwei in fest installierten Kortdüsen laufende Verstellpropeller angetrieben und besaß zur Verbesserung der Manövriereigenschaften ein Bugstrahlruder.
Technische Daten
Gebaut:                      1977 auf der Schiffswerft Max Sieghold, Bremerhaven/ Baunummer 178
Abmessungen:         Länge 27,10 m/ Breite 8,80 m/ Tiefgang 4,70 m/ 180 BRT
Hauptantrieb:          Zwei Deutz Dieselmotoren mit je 870 PS (640kW), Zwei Schottel-Ruderpropeller in  Kort-Düsen
Geschwindigkeit:      11 Knoten
Modell nach Werftplan:      Länge 125,4 cm/ Breite 26 cm
Erbauer: Jürgen Kaemnick