Schnellboot Wiesel

Modell im Maßstab 1:40

Schnellboot der Bundesmarine. Gehört zur Reihe der ZOBEL-Klasse, Schwesterschiffe der JAGUAR-Klasse. Sie erhielten anstelle der bisherigen, nach vorn gerichteten Torpedowaffe, zwei neue, über Heck schießende Torpedorohre für drahtgelenkte Torpedos und ein neues Radarsystem. Aufbauend auf den Erfahrungen mit den Schnellbooten der ehemaligen Kriegsmarine, entstanden 1957 die ersten Boote für die neu aufgestellte Bundesmarine. Dabei handelte es sich um Boote der SEESCHWALBEN-Klasse. In den weiteren Jahren erfolgte die Entwicklung der JAGUAR-Klasse (Klasse 140) und SEEADLER-Klasse (Klasse 141).
Technische Daten des Originals:  Länge: 42,5 m, Breite: 7,1 m , Tiefgang: 2,2 m, Einsatzverdrängung: 235 t, Besatzung 39 Mann, Antrieb: 4 Motoren mit je 20 Zylindern und einer Gesamtleistung von 14.000 PS, Höchstgeschwindigkeit: 42 Knoten. 
In den Jahren 1961 bis 1963 entsanden dann die Boote der ZOBEL-Klasse (Klasse 142). Insgesamt zehn Boote wurden gebaut. In den Jahren 1972 bis 1976 wurden die Boote der Klassen 140 und 141 außer Dienst gestellt bzw. an befreundete NATO-Partnerstaaten verkauft.Bei allen deutschen Schnellbootkonstruktionen wurden für den Bau des Schiffskörpers nichtmagnetisierbare Materialien verwendet, um eine Gefährdung durch Grundminen zu verhindern. Die Bootskörper wurden in sogenannter Kompositbauweise hergestellt. Dabei wird die Außenhaut aus einer schichtweise verleimten Holzbeplankung auf Leichtmetallspanten aufgebracht. Gegenüber der Metallbauweise wird bei geringerem Gewicht eine höhere Festigkeit und Elastizität der Außenhaut erreicht.
Das Modell : Baukastenmodell der Firma GRAUPNER, Länge: 107 cm/ Breite: 17,5 cm/ Gewicht: 4,6 kg
Erbauer: Jürgen Heinen