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Die Entwicklung der U-Boote der Klasse 206 begann bereits 1962. Sie
sind in erster Linie für die Verwendung im küstennahen Raum gebaut worden
und sollen Überwasserschiffe, U-Boote und den Nachschubverkehr bekämpfen.
Mit dem Bau der Boote wurden nach einer Ausschreibung die Werften
Howaldtswerke
Deutsche Werft AG (HDW)
und die Rheinstahl Nordseewerke GmbH (RNSW), heute Thyssen Nordseewerke
GmbH (TNSW), beauftragt. Bei diesem U-Bootstyp handelt es sich um sehr
wendige und zuverlässige Unterseeboote, die als sog. SSK (Strategic
Submarine konventional powered = Strategisches Unterseeboot mit
konventionellem/dieselelektrischem Antrieb) klassifiziert sind.

Zum Schutz vor Minen sind diese Boote aus nicht magnetischem Stahl
gefertigt. Von 1970 bis 1975 wurden 10 von insgesamt 18 Booten der Klasse
206 bei den Nordseewerken als Bau-Nr. 441 bis 450 gebaut.
U 13 stellte als erstes Boot am 19. April
1973 in Dienst und als vorläufig letztes deutsches Boot U 30 am 13.
März 1975. Von 1986 bis 1993
wurden 7 von insgesamt 12 Booten dieser Klasse bei NSWE modernisiert
(Klasse 206 A) und sind weiter im Einsatz. Dies sind die Boote U16, U18,
U22, U24, U26, U28, U30. Es
sollte eine verbesserte Kampfleistung und Lebensdauer erreicht werden. Es
wurden im einzelnen die Waffenleitanlage verbessert um eine
Mehrfachbekämpfung mit bis zu drei Torpedos zu ermöglichen. Es wurde
Aktiv- und Passiv- Sonar mit paralleler Zielverfolgung und passiver
akustischer Zielentfernungsmessung eingebaut. Ein Lagebeurteilungs- und
Waffenleitsystem verkürzt die Reaktionszeiten erheblich. Datenabgleich und
Datenspeicher können in Verbindung mit dem Torpedo DM2A3 zur taktischen
Überlegenheit führen und so die Standfestigkeit des Bootes erhöhen.
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| Technische
Daten: |
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| Länge /
Breite/ Tiefgang/ Höhe |
48,6 m/ 4,6 m/
4,5m/ 8,8 m |
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Einsatzverdrängung: |
Überwasser 450
Tonnen,Getaucht 498 t |
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Betriebstauchtiefe: |
100 m bei
2,5facher Sicherheit |
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Geschwindigkeit: |
Überwasser 10
Knoten, Getaucht 17 kn |
| Reichweite: |
Überwasser 4500
Seemeilen,
Getaucht 228 sm |
| Leistung: |
2
MTU-12-Zylinder-4-Takt-V-Dieselmotor mit 600 PS Dieselgeneratoren
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| Bewaffnung: |
8 Torpedos, 24
Minen |
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Eigentümer: Rudolf Glänzer
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