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Die Theodor Heuss ist ein 1985 außer
Dienst gestellter Seenotkreuzer der Deutschen Gesellschaft zur Rettung
Schiffbrüchiger (DGzRS) der 23,2-m-Klasse, der 1957 von der Schweers-Werft
in
Bardenfleth unter Werft-Nr. 6320 erbaut wurde. Die DGzRS-interne
Bezeichnung lautete KRS 2.
Das Tochterboot Tedje hatte die interne Bezeichnung KRT 2.
Der Kreuzer wurde nach dem damaligen Schirmherrn der DGzRS, dem
Bundespräsidenten Theodor Heuss benannt.
Taufpatin war Heuss´ Schwiegertochter. Der Name des Tochterbootes ist eine
norddeutsche Verniedlichung des Vornamens Theodor.

Vom 7. März 1957 bis zum 17. Juni 1963 war die Theodor Heuss auf der Insel
Borkum stationiert, dann erfolgte die Verlegung nach
Laboe - Dienstbeginn war am 21. Juni 1963 bis zur Außerdienststellung
am 29. Mai 1985. Das Schiff wurde nach der Ausmusterung an einen
Privatmann verkauft und fährt noch heute (2005) auf der
Weser.
Bei der Theodor Heuss, die seit 1987 im Deutschen Museum in München zu
besichtigen ist, handelt es sich daher auch nicht um das Original, sondern
um das Schwesterschiff H. H. Meier, das 1985 in Theodor Heuss umbenannt
wurde.
Weitere
Schwesterschiffe der Theodor Heuss waren die Ruhr-Stahl und die
Hamburg III.
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| Länge: |
23,20 m |
| Breite: |
5,30 m |
| Tiefgang: |
1,42 m |
| Leistung: |
1750 PS |
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Verdrängung: |
60 t |
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Geschwindigkeit: |
20 kn |
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Die deutschen Seenotkreuzer werden in mehrere Klassen eingeteilt und sind
in vielen Fällen nach Unterstützern der DGzRS und verdienstvollen
Besatzungsmitgliedern benannt:
"alte" 23-m-Klasse
Baujahr 1956-1958
Diese Klasse ist auch - nach ihrem Typschiff - als Theodor-Heuss-Klasse
bekannt.
Schiffe dieser Klasse:
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SK Theodor Heuss
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SK Ruhr-Stahl
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SK H. H. Meier
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SK
Hamburg
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Eigentümer: Erwin Klein |