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Seenotkreuzer ('SK'), auch
Seenotrettungskreuzer ('SRK') genannt, sind Spezialschiffe, die der
Rettung aus Seenot dienen. In vielen Ländern werden sie durch die Küstenwache
oder Marine betrieben, in Deutschland durch die gemeinnützige Deutsche
Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger.
Die Deutsche Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) führt den
maritimen Such- und Rettungsdienst eigenverantwortlich und unabhängig
durch. Ihr stehen hierfür Seenotkreuzer und Seenotrettungsboote zur Verfügung.
Die Rettungsmänner der DGzRS sind zu jeder Zeit und bei jedem Wetter
einsatzbereit.
Nahezu täglich heißt es für sie "SOS … Kurs Menschen
retten!"
Alle Such- und Rettungsmaßnahmen auf See werden von der Seenotleitung
Bremen koordiniert.
Die gesamte Arbeit des Rettungswerks wird ausschließlich von Spenden und
Mitgliedsbeiträgen finanziert, ohne jegliche staatlich-öffentliche Zuschüsse.
Schirmherr ist der Bundespräsident.
Seenotkreuzer haben eine besondere
Bauweise: Sie haben einen rundlichen, sehr stabilen Rumpf und sind darauf
ausgelegt, überspült werden zu können. Falls sie kentern, richten sie
sich von allein wieder auf. Der Motor ist kentersicher und läuft weiter.
Durch ihre Bauweise sind sie besonders seetüchtig und können auch in
starkem Sturm operieren. Seenotkreuzer besitzen ein Tochterboot, das zu
Wasser gelassen werden und selbständig operieren kann.

27-m-Klasse
Länge rund 27,5 m, Breite rund
6,50 m, Tiefgang rund 2,10 m. Leistung: um 3500 PS (2,6 MW).
Geschwindigkeit: um 24 Knoten (44 km/h). Ausstattung: u.a.
Tochterboot, Hospital, Feuerlöschanlage, Fremdlenzanlage.
Schiffe dieser Klasse:
SK Berlin, SK Hermann Helms, SK Alfried Krupp, SK Vormann Steffens, SK
Arkona, SK Bremen.
Der SK "Berlin" gehört zu den modernsten Rettungskreuzern der
Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS). Das Boot
wurde anläßlich des 120jährigen Bestehens der Gesellschaft im Mai 1985
getauft und am Standort Kiel/Laboe in Dienst gestellt. Das Boot ist mit
einem speziellen Netzspantenssystem aus seewasserbeständigem Alu
bei der Lürssen-Werft in Bremen erbaut worden.
Die 3 Antriebsmaschinen mit ihren insgesamt ca. 3200 PS verleihen der
"Berlin" eine Spitzengeschwindigkeit von 24 Knoten. Aufgrund der
Gesamtkonstruktion kann der SK auch bei extrem schwerer See mit recht
hoher Geschwindigkeit gefahren und exakt manövriert werden. Starke Löschmonitore
mit einer Leistung von 200 m3/h ermöglichen im Bedarfsfalle eine sehr
wirkungsvolle Brandbekämpfung. Zur besseren Manövrierfähigkeit ist der
Kreuzer mit einem kräftigen Bugstrahl-ruder ausgestattet. Des weiteren
verfügt er über modernste nautische und funktechnische Aus-rüstungen.
An Bord befindet sich außerdem eine hoch-moderne Sanitätsausrüstung für
die medizinische Erstversorgung von Schiffbrüchigen. Für den Einsatz in
flachen Gewässern führt die Berlin das Tochterboot Steppke mit. Dieses
sehr vielseitig einsetzbare Tochterboot ist speziell für die Belange im
Flachwasserbereich entwickelt und ausgerüstet.
Das robbe Modell des Seenotkreuzers "Berlin" ist sowohl optisch
als auch in den technischen Funktionen ein vorbildgetreuer Nachbau im Maßstab
1:25. Wie das Original verfügt auch das robbe Modell über:
- 3 getrennt ansteuerbare,
leistungsstarke Antriebsmaschinen
- 3 Blatt-Ruderanlage
- Kräftiges Bugstrahlruder
- 2 voll bewegliche und mit starker
Pumpe ausgestattete Löschmonitore,
- Eigenständiges, voll funktionsfähiges
Tochterboot "Steppke"
- Auf- und abschwenkbare Heckklappe
- Seilwinde zur Aufnahme des
Tochterboots
- Einrichtung zum Herstellen und Lösen
einer Schleppverbindung
- Viele verschiedene Beleuchtungsmöglichkeiten
wie z.B. Suchscheinwerfer, Positionslampen, Schlepplicht
Technische Daten des
Modells:Länge: 110 cm/ Breite: 26 cm/ Höhe: 61 cm/ Gewicht ca. 8 kg

Eigentümer: Erwin Klein
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