Minensuchboot Klasse 431       M1062 Schütze

 

                                              Details

 

Schnelles Minensuchboot M 1062 Kl. 341   "Schütze" der Bundesmarine
Die Bundesmarine wurde ab 1959 mit insgesamt 30 Neubauten der Typklassen 340/341 ausgerüstet. (10 Schiffe Kl 340 mit Mercedes Benz Motoren und 20 der Kl 341 mit Maybach Motoren). Die Minenausrüstung der Holzboote umfasste das klassische Scherdrachengerät, mit dem Ankertauminen geräumt wurden und verschiedene Simulationsgeräte. Darunter waren Geräuscherzeuger verschiedener Frequenzen, die von Schwimmern achteraus geschleppt wurden und ein Kabel, das unterschiedliche Magnetfelder aufbauen konnte. Schließlich mussten die SM-Boote auch in der Lage sein, den geräumten Seeweg auszutonnen und hatten deshalb entsprechende Markierungsbojen an Bord. Zur Selbstverteidigung gegen Luftangriffe diente das 40mm Bofors–Geschütz auf dem Vorschiff. Das bei Abeking & Rasmussen in Lemwerder gebaute SM-Boot Schütze war das Typschiff der nach ihm benannten Klasse. Es diente in seiner Einsatzzeit von 1958 bis 1992 im 3. und 1. Minensuchgeschwader.



Das Modell der Schütze war ein Kellerfund eines Freundes und wurde in mühevoller Kleinarbeit
über einen Zeitraum von sechs Monaten aufwendig zerlegt und restauriert. Heraus gekommen ist dabei ein Modell
das seines Gleichen sucht. Bei der Restauration wurde sehr viel Wert auf die Details gelegt.

 

Das Modell wurde im Maßstab 1:40 gebaut
Länge: 120 cm
Breite: 20 cm
Gesamtverdrängung: 6000 g



Eigentümer: Detlev Lochmann

 

Zurück