| Großer Kreuzer "S.M.S. SCHARNHORST" |
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Detailansicht |
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Seiner
Majestät Schiff, Großer Kreuzer Scharnhorst. Stapellauf der
Scharnhorst war am 22.03.1906 bei Blohm & Voß
Am 1. November 1914
traf das deutsche Geschwader auf ein britisches Geschwader unter
Konteradmiral Sir Christopher Cradock. Es beginnt die Seeschlacht bei
Coronel. Um 18.33 Uhr eröffnen auch die deutschen Schiffe den Kampf und
feuern. Nach der dritten Salve ist S.M.S. Scharnhorst eingeschossen.
Zwischen dem vorderen 23,4 cm Geschützturm und dem Kommandoturm von H.M.S.
Good Hope sitzt der erste Treffer, ein Brand bricht aus. Weitere Treffer
verwandelt das Schiff in eine Fackel. S.M.S. Gneisenau schießt sich auf
H.M.S. Monmouth ein und ein Treffer sprengt ihr die Turmdecke ab und
bringt die Bereitschaftsmunition zum Brennen, eine gewaltige Stichflamme
schlägt empor. Gegen 18.50 Uhr kann H.M.S. Monmouth seinen Platz in der
Linie nicht mehr halten und schert nach Steuerbord aus. Um 19.20 Uhr
verstummen ihre Geschütze und sie begann zu versinken. Gegen 19.23 Uhr
erschüttert H.M.S. Good Hope eine gewaltige Explosion, nur noch
vereinzelt fallen Schüsse. Im Schein der Brände erkennen die Deutschen,
dass die letzte Explosion H.M.S. Good Hope das Vorderschiff abgetrennt
hat. Im letzen Moment hatte die Briten versucht ihre Torpedos einzusetzen,
aber die Schiffe des deutschen Geschwaders konnten rechtzeitig ausweichen.
Gegen 20.00 Uhr geht das Schiff zusammen mit Konteradmiral Sir Christopher
Cradock an Bord unter. Bereits vorher ist die "Otranto" den
Salven von S.M.S. Dresden ausgewichen und ist in westlicher Richtung davon
gedampft. Auch H.M.S. Glasgow suchte sein Heil in der Flucht, S.M.S.
Leipzig und S.M.S. Dresden nahmen sie gemeinsam unter Feuer und beschädigten
sie schwer. Am 8. Dezember 1915
stellten an Geschwindigkeit, Gefechtskraft und Geschützreichweite weit überlegene
britische Schlachtkreuzer das deutsche Geschwader bei den Falklandinseln,
die Seeschlacht bei den Falklandinseln beginnt. Graf Spee entließ zunächst
die Kleinen Kreuzer, S.M.S. Dresden, S.M.S. Leipzig und S.M.S. Nürnberg
mit dem Befehl, den Versuch zu machen, zu entkommen. Mit S.M.S.
Scharnhorst und S.M.S. Gneisenau drehte er dann auf, um die Schlacht
aufzunehmen und möglichst viele der Gegner von der Verfolgung der Kleinen
Kreuzer abzuhalten. Länger als drei Stunden gelang es, den Endkampf
hinzuziehen. Kurz vor dem Ende drehte Graf Spee mit seinem Flaggschiff
Scharnhorst auf den Gegner zu, um als letztes Kampfmittel die Torpedowaffe
einzusetzen. Zu dieser Zeit lag das Schiff schon bis zu den Kasematten im
Wasser. Als das Vorschiff nur noch zwei Meter aus dem Wasser ragte,
feuerte der vordere Turm zum letzten Mal. Dann ging das Schiff um 16.17
Uhr mit wehenden Flaggen und laufenden Maschinen rasch unter. Die Briten
unternahmen keinen Rettungsversuch der Mannschaft und nahmen die
Verfolgung von S.M.S. Gneisenau auf. "S.M.S. Scharnhorst wurde am 8.
Dezember 1914 bei den Falkland-Inseln (Südamerika) durch mehrfache
feindliche Übermacht angegriffen und nach heldenhafter Gegenwehr zum
Sinken gebracht." Unter den Gefallenen befanden sich der
Geschwaderchef, Vizeadmiral Graf Spee, mit seinen beiden Söhnen, sämtliche
Kommandanten und die gesamte Besatzung des Panzerkreuzers Scharnhorst.
Lange Zeit nach der Schlacht wurde von dem Kreuzergeschwader ein letztes
Zeichen aufgefunden. An der brasilianischen Küste trieb im August 1915
eine Kartuschbuchse an, an der der Leichnam eines der Getreuen vom
Speeschen Gescwader gebunden war. Die vom Salzwasser zerfressene Hülse
enthielt eine Kriegsflagge des Panzerkreuzers Scharnhorst. Mit anderen
Gedenkstücken wurde sie im Museum für Meereskunde in Berlin aufbewahrt.
Infolge der Kriegseinwirkungen im 2. Weltkrieg wurde auch dieses letzte
Erinnerungsstück vernichtet. Bauplanmodell Länge 143,8 cm/ Breite 21,6 cm/
Gewicht 11,6 kg |